empfehlungen für das zusammenleben mit dem hund

Ein Umdenken muss natürlich beim Menschen stattfinden. Der Hund agiert und reagiert "hundisch" auf das Verhalten seines Menschen. Dies wiederum verleitet den Menschen zu einer Reaktion. Eine Wechselwirkung also zwischen zwei interspezifischen Individuen. Folgende Anregungen können Ihnen helfen, sich von den eingefleischten Regeln der Dominanztheorie zu lösen:

  • Nehmen Sie ihren Hund als Familienmitglied war
  • Ihr Hund ist ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen: Erkennen Sie diese und ermöglichen Sie dem Hund, diese auszuleben
  • Jeder Hund bringt Voraussetzungen mit (züchterisch selektionierte oder individuelle). Erkennen Sie diese und arbeiten Sie damit und nicht dagegen.
  • Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl. (Oftmals widerstrebt Gewalt in der Hundeerziehung, aber man hat gehört, dass man das so machen muss.)
  • Arbeiten Sie an der Bindung zu Ihrem Hund: Bauen Sie Vertrauen, Respekt und Sicherheitsgefühl auf.
  • Belohnen Sie erwünschtes Verhalten, ignorieren Sie unerwünschtes Verhalten.
  • Jedem unerwünschten Verhalten geht erwünschtes Verhalten voran!
  • Belohnen Sie erwünschtes Verhalten, bevor das unerwünschte Verhalten gezeigt wird.
  • Tritt unerwünschtes Verhalten auf, unterbrechen Sie dieses so sanft wie möglich.
  • Unterbrechen von Verhalten hat nichts mit Strafe zu tun und wird vorher positiv aufgebaut.
  • Überdenken Sie die Anforderungen, die Sie an Ihren Hund und an sich selber haben.
  • Streben Sie nicht Perfektionismus an. Niemand ist perfekt, weder Sie noch Ihr Hund.
  • Manchmal ist weniger mehr.
  • Gewalt und Strafe haben grosse Nebenwirkungen, welche sehr schnell und nachhaltig eintreten können.